Mehr Sicherheit für Ihr Geld

Enkeltrick: Vorsicht vor Betrug durch falsche Verwandte!

Sie bringen ältere Menschen gezielt um ihr Erspartes: Als „Verwandte“ ergaunern Betrüger jährlich mehrere Millionen Euro. Aber es gibt Wege, sich davor zu schützen.

ate mal, wer hier ist!“ Mit diesen oder ähnlichen Worten gehen die Betrüger ans Werk. Beim sogenannten Enkeltrick geben sie sich am Telefon als Verwandte aus und täuschen eine finanzielle Notlage vor. Die vermeintlichen „Enkel“ nutzen gezielt die Hilfsbereitschaft und Gutgläubigkeit vor allem älterer Menschen aus, um an deren oft lebenslange Ersparnisse zu gelangen.

 

Mit einstudierter Gesprächstaktik stellen die Betrüger ihre Notlage als äußerst dringlich dar. Sie bitten die Betroffenen zum Beispiel, unverzüglich zur Bank zu gehen, und kündigen einen Boten an, der das Geld abholt. Oder sie behaupten, in der Nachbarschaft wäre eingebrochen worden und es würden Polizeibeamte vorbeikommen, um Bargeld oder Wertgegenstände an einen sicheren Ort zu bringen.

 

Seien Sie misstrauisch

Enkeltrick-Betrüger haben bereits Beträge im fünfstelligen Eurobereich erbeutet. Seit fast 20 Jahren ermittelt unsere Polizei gegen die organisierte Kriminalität am Telefon. Und rät dringend, folgende Tipps zu beachten:

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Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer als Verwandte / Bekannte ausgeben und /oder sich nicht mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie stattdessen die Person dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.

 

Fragen Sie den Anrufer etwas, das nur Ihr richtiger Verwandter wissen kann.


Geben Sie keine Details zu familiären und finanziellen Verhältnissen preis.

 

Lassen Sie sich auf keinen Fall unter Druck setzen. Bieten Sie zum Beispiel eine Überweisung an.

Sofern Sie eine Telefonnummer des richtigen Verwandten haben, rufen Sie ihn unter dieser Nummer zurück – nicht unter einer Nummer, die der Anrufer Ihnen gegeben hat. Bereits im Vorfeld können Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen lassen. Dann können die Täter daraus nicht auf Ihr Alter schließen. Und bewahren Sie Ihre Wertsachen und höhere Geldbeträge nicht zu Hause auf, sondern bei Ihrer Bank oder im Bankschließfach.

 

Schalten Sie die Polizei ein

Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie die Tat bei der Polizei an. Dies kann helfen, andere Menschen zu sensibilisieren und die Täter zu überführen. Bei Unsicherheiten kommen Sie auch auf uns zu.

Unser Service

 

 

 

 

Wir sind telefonisch für Sie da:   0511 3018-0

  Ausgabe 03 | 2019