Nachhaltige Geldanlage

Der bessere Weg für Ihr Vermögen

Jetzt heißt es, umdenken und umlenken bei der Geldanlage. Nutzen Sie die Renditechancen von Investmentfonds – am besten gleich mit nachhaltigen Angeboten.

er regelmäßig die Nachrichten verfolgt, der weiß, was die Menschen hierzulande bewegt. Ein Beispiel: „Rente ist die größte Angst der Deutschen“, titelt die „Wirtschaftswoche“. Ein weiteres Beispiel: „Deutsche halten Umweltschutz für größte Herausforderung der EU“, schreibt die „Welt“. Aber lassen Sie uns nicht nur über Probleme reden – sondern auch über Lösungen. Ja: In Zeiten niedriger Zinsen ist die Altersvorsorge und Geldanlage generell tatsächlich ein Thema. Und ja: Das Klima scheint außer Kontrolle, die Meere sind voller Plastikmüll, die Rote Liste bedrohter Arten wächst und wächst. Aber die eigentliche Frage ist doch: Was können wir dagegen tun?

 

Gute Alternative zum Sparbuch

Als Genossenschaftsbank fühlen wir uns nicht nur dem Wohl unserer Mitglieder, sondern auch unserer Gesellschaft insgesamt verpflichtet. Klar ist: Wenn das „gute alte Sparbuch“ keine Zinsen mehr abwirft, muss eine Alternative her. Sonst nagt die Inflation an Ihrem Vermögen. Deshalb bieten wir Ihnen auch in Zeiten von anhaltend niedrigen Zinsen attraktive Anlagemöglichkeiten. Der Schlüssel heißt Vermögensstruktur. Das bedeutet: Unsere Anlage-Experten finden gemeinsam mit Ihnen eine Strategie, die zu Ihren persönlichen Zielen und zu Ihrer Risikoneigung passt. Die wichtigste Regel dabei: Nicht alles auf eine Karte setzen, sondern das Vermögen sinnvoll auf mehrere Standbeine verteilen.

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Grafik, in der in sechs Schritten erklärt wird, wie Fondssparen funktioniert

Jeden Monat etwas zurücklegen

Beim Fondssparen etwa erwerben Sie Fondsanteile in verschiedenen Anlageklassen (Anleihen, Immobilien, Aktien, Rohstoffe, Gold, Währung). In der Grafik oben erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie genau ein Fondssparplan funktioniert. Das Gute an Fonds: Sie bieten die Möglichkeit, an der Entwicklung der Märkte teilzuhaben. Umgekehrt bedeutet das allerdings auch: Es können marktbedingte Kursschwankungen sowie Ertrags- und Wechselkursrisiken auftreten. Erfahrungsgemäß kann das Risiko von Verlusten durch Kursschwankungen mit der Anlagedauer sinken. Wer sich für Fonds entscheidet, braucht deshalb Geduld. Experten raten zu einem Anlagehorizont von mindestens fünf Jahren.

 

Die gute Sache unterstützen

Neben attraktiven Renditechancen wollen wir als Genossenschaftsbank unseren Kunden aber zudem Möglichkeiten eröffnen, etwas für unsere Gesellschaft und Umwelt zu tun. Darum können Sie bei uns auch bei der Geldanlage nachhaltig handeln – zum Beispiel mit nachhaltigen Fonds unseres Partners Union Investment. Das Thema Nachhaltigkeit wird im Finanzbereich immer wichtiger. Im vergangenen Jahr flossen allein bei uns in Deutschland 219 Milliarden Euro in nachhaltige Anlagen. Das waren fast 30 Prozent mehr als im Jahr zuvor – so das Forum Nachhaltige Geldanlagen.

Darauf achten wir bei nachhaltigen Fonds

Die Investitionen bei nachhaltigen Fonds berücksichtigen viele ökologische, soziale und ethische Aspekte.

Grafik mit den Kriterien zum Auswahlprozess von Nachhaltigkeitsfonds bei Union Investment

Ein sauberer Auswahlprozess

Für Nachhaltigkeitsfonds gelten bei Union Investment strenge Regeln: Sie investieren nur in Unternehmen und Länder, die bestimmte Regeln einhalten und einen strengen Auswahlprozess erfolgreich durchlaufen. Ausgeschlossen sind zum Beispiel Unternehmen, die Waffen herstellen, und Länder, die systematisch Menschenrechte verletzen. Mehr dazu zeigt die Grafik oben. Natürlich unterliegen auch nachhaltige Investmentfonds den üblichen Marktchancen und -risiken.

 

Mit Experten sprechen

Unsere Anlage-Experten beraten Sie gern, welcher Fonds für Ihre Spar- bzw. Anlageziele der richtige ist. Gemeinsam finden wir eine Lösung, die zu Ihren Bedürfnissen passt. Tipp: Aktuell läuft eine Aktion bei uns. Wenn Sie noch bis zum 30. Dezember 2019 einen Fondssparplan von Union Investment neu abschließen, schenken wir Ihnen die erste Sparrate von bis zu 100 Euro.* Weitere Infos zur Aktion und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.  

* Die Bank behält sich vor, diese Aktion vorzeitig zu beenden, sofern das bereitgestellte finanzielle Kontingent ausgeschöpft ist.

MeinInvest: Wir zeigen Ihnen, wie es funktioniert

 

MeinInvest – so heißt unser smarter Individuelles Beratungsgespräch bei der Sparda-Bank Hannoverdigitaler Anlage-Assistent. Damit können Sie jederzeit und überall Ihre individuelle Anlagelösung finden und Ihr Depot direkt online eröffnen. Wenn Sie sich das Ganze erst mal erklären lassen möchten – kein Problem: Unsere Video- und Telefonberater gehen MeinInvest gern mit Ihnen durch. Vereinbaren Sie einfach
einen Termin in einer Filiale in Ihrer Nähe.

Interview lesen

Interview

Axel Wilhelm, Leiter imug rating und Vorstandsmitglied im Forum Nachhaltige Geldanlagen
Axel Wilhelm,
Leiter imug rating* und Vorstandsmitglied im Forum Nachhaltige Geldanlagen

Auch mit der Geldanlage zum Klimaschutz beitragen.

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    Wie erklären Sie das steigende Interesse an nachhaltigen Geldanlagen?

    Nachhaltig zu investieren, heißt nicht nur, auf Renditen zu achten, sondern auch auf das Wo und Wie. Immer mehr Menschen wollen auch mit ihrer Geldanlage zum Beispiel den Klimaschutz fördern. Was vor 25 Jahren in der Nische begann, ist heute das am schnellsten wachsende Segment im Finanzwesen.

     

    Dieses Wachstum wird  besonders von institutionellen Investoren getrieben. Was können Privatanleger von ihnen lernen?

    Kirchen und Stiftungen etwa gehen in der Regel sehr verantwortungs- und sicherheitsbewusst mit den ihnen anvertrauten Geldern um. Wenn diese Institutionen nachhaltig investieren, sollte das also auch Privatinvestoren ermutigen. Womöglich ist es im Vergleich zu traditionellen Geldanlagen etwas aufwendiger, sich zu informieren. Und das fällt institutionellen Anlegern leichter als privaten. Diese zusätzliche Zeit sollten einem der positive Nachhaltigkeitseffekt und das eigene „gute Gewissen“ aber wert sein.

     

    Welche Renditechancen haben nachhaltige Geldanlagen im Vergleich zu traditionellen?

    Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Kapitalanlage eröffnet nach Aussage zahlreicher Studien die Möglichkeit, eine bessere Rendite zu erzielen, aber es gibt hier keinen Automatismus. Ob sich wirklich höhere Erträge erzielen lassen oder das Risiko reduziert wird, hängt nicht zuletzt auch von der Qualität des Anlageprozesses und des Vermögensverwalters ab.

     

    * imug Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft e.V.

Tipps & Trends

6 Gründe für mehr Nachhaltigkeit

Wir haben 6 Fakten rund um das Thema Nachhaltigkeit für Sie zusammengestellt. Wie Sie bereits durch kleine Maßnahmen Ihren Alltag nachhaltiger gestalten können, lesen Sie auf unserem Blog.

1 Billion Plastiktüten verbrauchen Menschen weltweit pro Jahr. Aneinandergelegt würden sie den Äquator 10.000 Mal umrunden. Die meisten von ihnen werden gerade mal 30 Minuten genutzt, neun von zehn landen im Müll. Ohne Recycling brauchen sie je nach Kunststoff und Dicke zwischen 20 und 100 Jahren, ehe sie vollständig zerfallen.

Spargel aus Peru, Mangos aus Brasilien: Lebensmittel, die via Flugimport im Supermarkt landen, sind ganz besonders klimaschädlich. Bei sogenannter Flugware fallen pro Kilogramm 170-mal mehr Treibhausgase an als bei einem Schiffstransport. Per Flugzeug werden vor allem schnell verderbliche Lebensmittel transportiert.

2,8 Milliarden Einwegbecher nutzen die Deutschen jedes Jahr – das sind 34 Becher pro Kopf. 60 Prozent sind kunststoffbeschichtete Papierbecher, 40 Prozent reine Kunststoffbecher. Landen sie in der Umwelt, gelangt immer auch Kunststoff vor allem in Böden und Gewässer. Hinzu kommen etwa 1,3 Milliarden Einweg-Kunststoffdeckel.

Zigarettenstummel in der Umwelt: Eine „Kippe“ enthält bis zu 4.000 Schadstoffe – das macht sie zu Sondermüll. Achtlos auf die Straße geschnippt, kann sie zwischen 40 und 60 Liter sauberes Grundwasser verunreinigen oder Pflanzen beim Wachsen stören. Und weltweit werden jedes Jahr 4,5 Billionen Zigarettenstummel weggeworfen…

„Zerknitterbare“ Plastikflaschen sind immer Einwegflaschen, die bestenfalls zerschreddert und recycelt werden. Glas-Mehrwegflaschen lassen sich bis zu 50-mal und PET-Mehrwegflaschen bis zu 20-mal wiederbefüllen. Mehrwegflaschen einzusammeln und zu reinigen verbraucht weniger Ressourcen als die Herstellung neuer Einwegflaschen.

4,3 Millionen Päckchen und Pakete liefert die Post-Tochter DHL an normalen Tagen aus – und in der Weihnachtszeit bis zu 8,5 Millionen. Ein Grund: der boomende Online-Handel. Seit 2010 hat sich der Umsatz im E-Commerce annähernd verdreifacht. Die Kartons aus ein- oder mehrlagiger Wellpappe hinterlassen einen wachsenden Müllberg.

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